Langspielplatten.

Die Langspielplatten aus den Jahren 1982-1986, als die Fata Morgana hauptsächlich Tonträger und nur nebenbei Spiele produzierte.

Inzwischen alle ausverkauft. Die Liste hier nur noch als historische Referenz....


LP1 Fata Morgana: Bollement

Eine einmalige Dokumentation aktuellen schweizerischen Liederschaffens, entstanden 1982 in einer zweiwöchigen Session von 70 MusikerInnen im verlassennen ‘Hotel de la Gare’ in Bollement irgendwo im Jura. Das viersprachige Album enthält Stücke, die aus unterschiedlichsten Traditionen und Kulturen schöpfen, vom Dudelsack zum Saxophon und vom Bauernlied bis zum Demosong.


LP6  Motz-Art

Martin Kägi, Hänsel Turnheer, Erwin Bucher, Matthias Beusch, Beat Aschwanden, Heinz Krapf


LP9  Galgevögel:  Inventur

Melodiöser Rock aus der Ostschweiz, Klänge aus dem Bermuda-Dreieck zwischen OLMA, BAP und Deep Purple. Sänger Hansjörg Enz  hat sich zum Tagesschausprecher gemausert, der Sackpfeiffer Urs Klauser hat sich ganz der alten Bordun-Musik verschrieben - zurück bleibt die „Inventur“ - LP als Zeitdokument (1983) 


LP11  Antoine Schaub: Schnipo

Schnitzelpommfrit, Schnipo. Ein Koch träumt von fremden Ländern und der heissen Liebe mit einer schwarzen Frau. Wie er sich seine Wünsche ausmalt, weiss er nichts Besseres, als dass er mit seiner schwarzen Traumfrau auch wieder Schnipo essen könnte. In elf Liedern reflektiert Antoine Schaub ungeschminkt seinen Alltag mit WG-Mief, schwul sein, eindimensionalem Leben.


LP12  mixtüür:  guet glade

Eine Belgierin und sechs Berner, der Gruppenname MIXTÜÜR ist ihnen zugleich Programm: die rein instrumentale LP ist eine Mischung von Themen aus Irland, der Bretagne, Osteuropa und dem Balkan, interpretiert mit den Mitteln von Jazz, Funk und Rock. Eine originelle, eigenständige Mixtur, geprägt von viel Spielfreude: „guet glade isch halb gfahre“.


LP14  Hansruedi Egli: Für Di

hansruedi egli, peter staudenmann, daniel greco, helen, marlis und cornelia kraft, beat wenger, moritz wetter, kenneth nash


DLP15  Musique populaire Suisse

2 LPs enthalten einmalige Tondokumente aus allen vier Sprachregionen, in den 50er-Jahren vom Musikethnologen Constantin Brailoiu gesammelt: geistliche und weltliche Lieder, Historisches und Satirisches, Tanzmusik und brauchgebundene Instrumentalstücke, Kinderlieder und -verse.
Aus der Schallplattenserie der Schweizerischen Gesellschaft für Volkskunde SGV, bearbeitet von Christine Burckhardt, Pietro Bianchi und Urs Hostettler. Jeder LP liegen Liedtexte und eine dreisprachige Dokumentation bei.


LP18/MC21  Tinu Heiniger: Wassermelonemaa

Auf dieser live von DRS 3 aufgenommenen Platte singt Tinu zuerst auf hochdeutsch, begleitet von David Gattiker, Elektrobass und Cello, und Tini Hägler, Marimba und Perkussion. Dann das Lied vom ‘Wassermelonemaa’, dem Konsumfreak mit dem ‘Chaos im Gring’, und schliesslich die ‘Nacht’, die mit einem gewaltigen rhytmischen Hexenkessel mit Buschtrommeln und Alphon-Cello endet.


LP20  Alex Périence: Radio Boutique

Alex Périence, Weinbauer und Erfinder des akkustischen Punk-Rock, ist auf dieser Platte live zu hören. In seiner satirischen Show „Douleur 3“ oder „Radio Boutique“ parodiert er, unermüdlich von Hardrock zu Folk zu elektronischer Musik springend, den musikalischen Einheitsbrei des Radios, den Schmelztiegel der täglichen Non-Stop-Unterhaltung.


LP22  Canti liturgici popolari nel Ticino

Liturgischer Volksgesang nach dem alten gregorianischen oder ambrosianischen Ritus in den Tessiner Dorfkirchen.
Aus der Schallplattenserie der Schweizerischen Gesellschaft für Volkskunde SGV, bearbeitet von Christine Burckhardt, Pietro Bianchi und Urs Hostettler. Jeder LP liegen Liedtexte und eine dreisprachige Dokumentation bei.


LP23 Hanns in der Gand

Hanns in der Gand, der als Sohn eines aus Polen eingewanderten Landarztes in Uri geborene nachmalige Truppentroubadour und Radiosingvater, sammelte intensiv und fachkundig Volkslieder aus allen vier Landesteilen. Die LP enthält Originalaufnahmen aus den Jahren 1925-1934: Brauchtums- und Scherzlieder aus seiner engeren Heimat, historische Lieder und auch in der Gands bekanntestes eigenes Lied...“Gilberte de Courgenay“.
Aus der Schallplattenserie der Schweizerischen Gesellschaft für Volkskunde SGV, bearbeitet von Christine Burckhardt, Pietro Bianchi und Urs Hostettler. Jeder LP liegen Liedtexte und eine dreisprachige Dokumentation bei.


LP24  Joachim Rittmeyer: Reinigungsplatte

Der stete Druck gegen innen, den die Rille beim Abspielen der Schallplatten auf die Abtastvorrichtung ausübt, hat bestimmt auch die Saphirnadel Ihres Hi-Fi-Gerätes einseitig abgenützt. Die sensationelle Reinigungsplatte wird Ihre Nadel reinigen und nachschleifen und Sie sogar mit Kabarett unterhalten, sofern Sie Joachim Rittmeyer in den weissen Rillen auch finden.


LP25  Dominique Scheder: Incorrigle hiver
LP37  Dominique Scheder: Hauteur d’epi

Dominique Scheder ist derjenige welsche Chansonnier, der in seiner Musik wohl am stärksten auf unsere kulturellen Wurzeln zurückgreift. Seine Lieder tönen jazzig-schräg und zugleich volksliedhaft. Es sind stille, ganz eigene Gewebe von Worten, Gebärden, Alltagsgegebenheiten: der sonntägliche Bratspiess; Kinder, die zuschauen, wie ihr Iglu schmilzt...


LP26 Erica Brühlmann-Jecklin: Wenn d'mi verschtasch...

Liedermacherin Erica Brühlmann-Jecklin, Mutter von zwei Kindern, Lehrerin, Fachbuchautorin, singt  von Behinderten und Kindern, den sozial Schwächeren unseres Alltags, bringt ausdrucksstark ihr sozialpolitisches Engagement in ihre Lieder ein. Betroffenheit, die betroffen macht. 
Infos über ihre aktuellen Projekte stehen auf ebj.ch


LP28/MC29 Paulin Nuotclà: Mouva’t

Räto-Rock aus dem Engadin, zum Teil mit volkstümlichen, dann wieder mit rockig-elektrische Tönen und in mehrheitlich ladinischen Texten besingt Paulin Nuotclà besinnlich und bissig, zärtlich und zornig seine Bündner Heimat, vom Touristenrummel in St. Moritz bis zum Bergler, der sich in der Stadt verliert.


LP31 Martin Hauzenberger: Verreise

Verreisen! Das ist der Trend der verworrenen Zeit: es gibt viel zu tun, also nichts wie weg vom Waldsterben („S’isch ja nu de chliini Borki gsi“), weg vom Grundsätzlichen, weg von sich selbst und den eigenen Schwächen.
aber wenn Hauzenberger die HörerInnen mit auf seine eigenen Reisen nimmt, bringt er von den Ferieninseln keine Dias zurück, sondern Fragen an sich selbst.


LP32 Andreas Flückiger und die Alpinisten


MC33 Prof. Oropax: Hunger & Trunk

Ein Musikmärchen von grauen Städten und fast vergessenen Wäldern, versteinerten Tänzern und singenden Fischen. Prof. Carolus Oropax verfolgt einen Ton, der aus dem Reich von Kaiser Sound geflohen ist, bis in die Kammer der musikalischen Anarchie, in der alle Töne gleich sind, ob grad oder schräg.
Mit Balts Nill, Marco Maria, Ändu Flückiger


LP34/CD35 mixtüür: Vallée des fous

Eine Gruppenreise von „Reaffi Kulm“ via „Vol de nuit“ zu „Mafioso amoroso“, mit fünf überraschenden Zwischenlandungen. Das folkt, rockt, jazzt und funkt, und doch klemmt jede Stilschublade ein wenig beim Zuschieben. Das elektronische Meisterstück der berüchtigten MIXTÜÜR vor ihrer Auflösung 1987.


LP36 Chante Jura

Nachdem der Kanton Jura seine Selbständigkeit erlangt hatte, suchten wir nach Liedern aus der Zeit der Loslösung von Bern. Wir fanden wenig Aktuelles, dafür stiess die Volkskundlerin Barbara Eng auf eine Fülle von Pâtois-Liedern in der Erinnerung der Alten, Frauen- und Wiegenlieder, Gesänge von Fahrenden, Trinklieder, die Ballade von einem Tunneleinsturz.
Aus der Schallplattenserie der Schweizerischen Gesellschaft für Volkskunde SGV, bearbeitet von Christine Burckhardt, Pietro Bianchi und Urs Hostettler. Jeder LP liegen Liedtexte und eine dreisprachige Dokumentation bei.

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