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Roborally

Endlich ist es wieder da! Roborally ist das Kultspiel von Richard Garfield, dem Erfinder des Sammelkartenspiels Magic the Gathering.

Roborally bietet kühle Fabrikhallen-Aesthetik und High-Tech-Ambiente mit Robotern, die auch nicht cleverer sind, als ihr Programmierer.

Die Programmierer sind wir.

Aus vier (leider beidseitig bedruckten) Bodenplänen einer Fabrikhalle wählen wir eine beliebige Kombination aus und legen sie so zusammn, wie es uns gefällt. Dann stellen wir auf diesen einen Parcours zusamen. Diesen müssen die Roboter absolvieren; wer zuerst am Ziel ist, gewinnt.

Leider stehen die Fabrikhallen nicht leer, sondern sind vollgestellt mit Hindernissen wie Fliessbändern, Abfallgruben oder Drehscheiben. Oder es sind fiese Laserstrahlen, die einem das Durchkommen schwer machen. Beim Start dürfen alle die Ausrichtung ihres Roboters frei wählen. Dann gehts los. Alle erhalten neun Programmkarten, mit welchen sie die nächsten fünf Schritte ihres Robos planen müssen. Die Karten weisen folgende Bewegungsmöglichkeiten auf: einen, zwei oder drei Schritte vorwärts, einen Schritt rückwärts, Rechts- oder Linksdrehung um 90 Grad und der U-Turn.

In der Programmierphase müssen alle aus ihren neun Karten deren fünf auswählen und in einer bestimmten Reihenfolge vor sich hin legen. Nun decken alle gleichzeitig ihre erste Karte um und führen mit ihrem Roboter die entsprechende Bewegung aus. Jetzt kommt nicht die zweite Programmkarte, sondern die einzelnen Elemente auf dem Spielplan werden zuerst aktiv. Die Fliessbänder transportieren die Roboter und die fest installierten Laser feuern ebenso wie jeder Roboter einen Strahl ab.

Wer jetzt in einem Laser steht, kassiert einen Schadenspunkt; das heisst, er bekommt in der nächsten Runde eine Karte weniger zum Programmieren seines Roboters. Naja, ein Schaden geht ja noch, bleibt immerhin die Auswahl von fünf aus acht Karten. Aber fünf Schadenspunkte: Fünf Schritte mit vier Karten programmieren? Gar nicht so einfach! In diesem Fall bleibt die fünfte Karte des letzten Zuges aktiv... So langsam entgleitet einem die Kontrolle über den Robo.

Natürlich gibt es auch Reparaturmöglichkeiten. Doch die kosten Zeit, und man will ja zuerst im Ziel sein. Dann kann es auch sein, dass ein Roboter ganz zerstört wird; wenn er irrtümlicherweise über den Rand des Spielfelds oder in eine Grube marschiert. Oder wenn er seinen zehnten Schadenspunkt nimmt. Dann kann man mit einer Kopie neu ins Rennen einsteigen.

Das ganze wird noch ein bisschen komplexer, wenn man mit den Optionskarten spielt. Mit ihnen können die Roboter mit Waffen oder sonstigen Ausbauten ausgerüstet werden.

Leider wurde die Neuauflage im Vergleich zum Original ein bisschen abgespeckt. Und auch die beidseitige Bedruckung der Bodenpläne lässt natürlich weniger Kombinationsmöglichkeiten zu. Aber das schmälert unsere Freude darüber, dass Roborally wieder erhältlich ist, nur unwesentlich!


kaufen Roborally (English) von Richard Garfield (Avalon Hill / Hasbro), für 2-8 Spieler, ab 12 Jahren, Spieldauer ca. 30+ Min - SFr 42.50
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